Besinnlich, entspannt, gemütlich, genussvoll

Quelles Weihnachtsmarkt am dritten Advent wurde den Erwartungen gerecht

Quelle. Sobald die Kirchenglocken ihren warm gefärbten Ton über die im Dunklen liegenden Dächer des Ortsteils schwingen lassen entsteht so etwas wie Besinnlichkeit. Die Buden rund um die Johanneskirche sind mit Lichtern und adventlichen Accessoires geschmückt, die Standbetreiber in froher Erwartung und Thorsten Arning, der technische Leiter des Weihnachtsmarktes, blickt beruhigt in die Runde. Die Stromversorgung läuft problemlos, Wasser steht ebenfalls zur Verfügung und der weihnachtliche Duft macht Lust auf Feuerburger, Glühwein, handgemachtes Queller Bier, Punsch, Crepes, Poffertjes, Fischbrötchen oder Bratwurst und Pommes frites. Natürlich gab es noch einiges Leckeres mehr. 

Der (vermutlich) 42. Weihnachtsmarkt konnte nach intensiver Vorbereitungs- und Aufbauphase endlich losgehen. Denn auch ein kleiner Markt macht ordentlich Arbeit. Der Besucherandrang an den drei Tagen belohnt die Aktiven – angeführt von der Queller Gemeinschaft – dafür.

Nachdem die Glocken kurz nach 18 Uhr verklungen waren stimmte Pfarrer Matthias Dreier die Besucher des Eröffnungsgottesdienstes feierlich auf den dritten Advent ein.

Inzwischen sind die Heißgetränke auf Temperatur gebracht, die Holzkohle in den Grills glüht und die kleine Bimmelbahn ist bereit für ihre Runden mit den kleinen Fahrgästen. Am Stand der Queller Gemeinschaft finden die Lose der traditionellen Tombola viele Abnehmer. 135 Preise haben die Verantwortlichen der Queller Gemeinschaft und des Finnbahnvereins für die Verlosung zugunsten der Finnbahn am Sonntag organisiert. Hier gilt der Dank allen Spendern. Ebenso der Evangelischen Johannes-Kirchengemeinde, denn sie stellt nicht nur einen Großteil des Geländes zur Verfügung, sondern auch das Gemeindehaus. Hier fanden die Besucher wieder den großen Bücherflohmarkt (organisiert vom Team des evangelischen Kindergartens) sowie das leckere und vielseitige Kuchenbüffet. 

Überhaupt wäre der Weihnachtsmarkt um vieles ärmer, würden nicht viele Mitglieder der Vereine und Gruppen ihre Angebote auf ehrenamtlicher Basis anbieten. Dazu zählte aktuell auch die Formation „Devinas“, die zum ersten gemeinschaftlichen Weihnachtssingen ins Gotteshaus eingeladen hatte. Für ihren Einsatz gebührt allen Aktiven ein großes Dankeschön. Ebenso der Firma Hörmann, die die inzwischen behördlich verlangten Sicherheitspoller zur Verfügung stellte. Ein Dank gilt auch den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr, die nicht nur den oft verlangten Feuerburger anbot, sondern auch im wahrsten Sinne des Wortes parat stand wenn Hilfe benötigt wurde.

So steht als Fazit des jüngsten Queller Weihnachtsmarktes: Alles wunderbar gelaufen, ein friedliches Fest für alle Generationen, alle Nationalitäten und Glaubensrichtungen. Nach der Manöverkritik im Januar heißt es dann: Auf zur Planung des 43. Weihnachtsmarktes im Herzen des charmanten Ortsteils im Schatten der Hünenburg. Doch davor treffen sich hoffentlich alle wieder beim nächsten Queller Sommer am 11. und 12. Juli 2026. (toha)