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2014 - Sommerreise Amsterdam

Tulpen aus Amsterdam...

Natürlich konnte die Queller Reisegesellschaft keine Tulpen auf den Feldern erwarten, als sie am 14.August nach Amsterdam startete, die waren schon verblüht. Aber Amsterdam ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Nach ruhiger Fahrt mit dem Neumann Bus begrüßte die Teilnehmer am Amsterdamer Bahnhof der holländische Reiseleiter Willem und führte per Bus und zu Fuß durch die Hauptstadt seines Landes. Alle waren von ihm sofort begeistert denn er erklärte sachkundig, engagiert und mit einem guten Schuss Humor die Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten Amsterdams. Ein Überblick über die niederländische Geschichte, angefangen bei der Besetzung durch den spanischen König bis in die heutige Zeit, erleichterte das Verständnis für viele Gedenkorte und historische Gebäude. Eine Meisterleistung die die Gesellschaft noch an zwei weiteren Tagen genießen durfte. Für die Nächte nahm uns danach das Mercure Hotel Amsterdam City auf.

Der nächste Tag war ganz Amsterdam gewidmet. Zunächst stand eine Bootsrundfahrt durch die Grachten mit Erklärung auf dem Programm. Vom Wasser aus konnten die meisten interessanten Gebäude und Plätze der Stadt wahrgenommen werden. Nach kurzer Pause dann ein erster Höhepunkt der Reise, das Rijksmuseum.  Wer wollte konnte sich einen Überblick über die niederländische Malerei, Bildhauerei  und andere Kunstarten vom zehnten bis zum zwanzigsten Jahrhundert verschaffen. Ein Vorhaben, das kaum zu schaffen war. Aber natürlich ließ sich kaum jemand Rembrandts Nachtwache, Averkamps Schlittschuhläufer und van Goghs Selbstbildnis entgehen. Den Tag beschloss das absolute Highlight des Tages: Eine Minikreuzfahrt mit Dinner durch Grachten und Kanäle. Diese gemütlichen Stunden bei vorzüglichem Essen, Wein und Bier werden allen Mitreisenden noch lange leuchtend in Erinnerung bleiben.

Willem begleitete uns tags darauf bei der Erkundung der bedeutendsten Städte der Niederlande. Während der Besichtigung des alten Hafens klärte Willem über die wirtschaftliche Bedeutung der Seefahrt seit frühester Zeit bis in die Gegenwart auf. Heute ist Rotterdam, auf gut 30 Kilometer angelegt der größte Hafen in Europa. Beim Rundblick über die Geschichte ließ er auch die Totalvernichtung des Zentrums durch  einen Bombenangriff im zweiten Weltkrieg nicht unerwähnt.

Auch die nächste Stadt, Delft, ist von geschichtlicher Bedeutung. Hier lebte Willem von Oranien etliche Jahre und wurde schließlich hier begraben wie nach ihm alle Herrscher des Geschlechtes Oranien bis heute. In  Den Haag, dem Regierungssitz zeigte er Parlament, Königsschloss und viele Botschaftsgebäude von Ländern aus aller Welt. Auch am europäischen Gerichtshof stoppte der Bus.

Der letzte Reisetag führte in kleine Orte am Rande des Ijsselmeeres. Zunächst besuchte die Gruppe ein Handwerker und Mühlendorf. Viele Windmühlen, zum Teil in Betrieb, waren zu besichtigen und konnten erstiegen werden. Willem hatte zuvor Funktions- und Gebrauchsweise eingehend erklärt. In einer Käserei wurde nicht nur die Käseherstellung anschaulich dargestellt, auch ein Holzschuhmacher demonstrierte seine Arbeit. Letzter Halt war Volendam, ein Fischerdorf direkt am Ufer des Ijsselmeeres. Touristisch sehr erschlossen bot der Ort trotzdem ein Beispiel für die Bau- und Lebensweise dieser Dörfer.

Hier verabschiedeten die Mitreisenden den Reiseleiter Willem und dankten mit großem Beifall.

Auch die Rückreise nach Quelle verlief ruhig und ohne Staus und Störungen. Am Ende waren sich alle einig: eine tolle Reise mit

hochinteressantem, kurzweiligen Programm. Dementsprechend begeistert war der Applaus für den Organisator Uwe Jauer und seine Karin, sowie den Busfahrer Bernd Quiram, der in den engen Grachtenstraßen sein ganzes Können zeigte. Ein großer Teil der Reisegruppe freut sich auf das Wiedersehenstreffen und darauf, wenn es im nächsten Jahre heißt wir sehen uns wieder an der Mecklenburger Seenplatte.

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