Queller Gemeinschaft

 

Die Queller Gemeinschaft e.V. wurde im Jahre 1981 gegründet. Sie ist ein Zusammenschluss von Geschäftsleuten, Vereinen und Organisationen, sowie Privatpersonen, die sich zum Ziel gesetzt  haben, das Zusammenleben aller Queller Bürgerinnen und Bürger attraktiver zu gestalten.

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Unsere Ziele:

Wir möchten mithelfen, das Zusammenleben aller Queller Mitbürgerinnen und Mitbürger in sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Lebensbereichen leichter, freundlicher und attraktiver zu gestalten.

Wir sind ein eingetragener Verein, in dem sich Privatpersonen, Geschäftsleute und Vereine zusammengeschlossen haben, um Queller Interessen und Initiativen zu vertreten oder zu koordinieren. Wenden Sie sich bitte mit Anregungen und Kritik an den Vorstand der Queller Gemeinschaft. Über eine Mitgliedschaft in der Quelle-Gemeinschaft würden wir uns sehr freuen, den Mitgliedsantrag finden Sie hier.

 

 

Aktuelles:

Rückblick zum Letzten Focus Termin 

 

Ohne staatliche Hilfe hätten 90 Prozent der gastronomischen Betriebe die vergangenen eineinhalb Jahre der Pandemie nicht überlebt. Dramatischer als mit diesem Satz des Präsidenten desDeutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Ostwestfalen, Andreas Büscher, hätte die Einführung in einen Abend zum Thema Gastronomie in Quelle gestern und heute am Donnerstag nicht sein können.

Die Veranstaltung im Rahmen Focus-Reihe der Queller Gemeinschaft stand vor allem zu Beginn noch unter demEindruck der dringenden Warnung der amtierenden Bundeskanzlerin hinsichtlich der aktuellen Entwicklung der Pandemie. Das erdrückende Gefühl war spürbar, obwohl alle Anwesenden im Restaurant Büscher vollständig geimpft waren.

Nach der Begrüßung durch Klaus Betzendahl vom Vorstand der Queller Gemeinschaft schilderte Andreas Büscher zunächst, wie bei ihm und anderen Gastronomen Weihnachtsfeiern aktuell fast im Minuten-Rhythmus abgesagt würden. Auch sein Hotel und Restaurant, schon 1884 noch unter dem Namen Gasthaus zurRennbahn in Quelle gegründet, habe seit Pandemiebeginn die Hälfte der Zeit nicht öffnen dürfen.

Auf diesem Hintergrund hatte es Frank Tippelt zunächst nicht leicht, an Zeiten zu erinnern, in denen es den Gaststätten und Bars in Bielefeld noch weitaus besser gegangen ist. Tippelt, einer der beiden Autoren zweier Bücher (Kneipen, Kult und Kakerlakenund Kneipen, Kult und Kellergeister) über die Bielefelder Gastronomie in den 60er bis 90 Jahren des 20. Jahrhunderts,gelang dies. Seine zahlreichen Anekdoten und spannenden Hintergrund-Informationen lösten bei den Zuhörinnen und Zuhörern ihrerseits viele Erinnerungen aus.

Wie Tippelt im Laufe des Abends erläuterte, wird der schon geplante dritte Band der Reihe die Gastronomie in Brackwede undQuelle zum Thema haben. Da ist, wie eine Besucherin feststellte, in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten vieles verloren gegangen. Häufiger erwähnt wurde insbesondere die Waldquelle, die nicht nur von Quellern, sondern auch von Bewohnern Bielefelds und der weiteren Umgebung in der Vergangenheit sehr gern als Ausflugslokal genutzt wurde. Zu dem Zeitpunkt, als sie schließen musste, war sie allerdings bereits komplett von Wohnbebauung umgeben. Auch kleinere Lokalitäten wie die Queller Kurve und die Grillstube Bei Helmut, die von einem Tibet-Liebhaber betrieben worden ist, wurden an diesem Abend ausgiebig gewürdigt.

Nicht wenige Gaststätten wie Zweischlingen und der Schlichte Hof sind, wenn auch in ihrer Art ganz unterschiedlich, beide weiterhin auch von überörtlicher Bedeutung. Dass alle die Pandemie gut überstehen werden, dieser Wunsch wurde an diesem Abend mehrmals geäußert.

 

 Rückblick der Vereinssitzung im November 

Aktuell zwingt der Verlauf der Corona-Pandemie wieder zu mehr Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Das hindert die Queller Gemeinschaft nicht daran, schon für 2022 zu planen.

Auf der jüngsten Zusammenkunft einigte sich der Verein auf das Wochenende 18./19. Juni als Termin für das große Stadtteilfest „Queller Sommer. In den nächsten Wochen sollen die Vorbereitungen beginnen. 2021 musste der Queller Sommer coronabedingt abgesagt werden. Dentraditionellen Weihnachtsmarkt hat die Queller Gemeinschaft schon im September 2022 wegen der Pandemie abgesagt.

Vor der Sitzung der Queller Gemeinschaft traf sich der Finnbahnverein zu seiner Jahresversammlung. Aktueller Tagesordnungspunkt war die Wiederinstandsetzung nach den großen Schäden, die der Starkregen am 10. Septemberverursacht hatte. Diese Arbeit ist inzwischen erfolgt unter Mitwirkung zahlreicher freiwilliger Helferinnen und Helfer aus dem Stadtteil. Die Finnbahn kann also wieder genutzt werden. Gleichwohl ist turnusmäßig eine weitere Aktion notwendig: Vermutlich Ende März 2022 wird die Finnbahn turnusgemäß komplett renoviert werden. Dann hoffen wir, dass wieder viele Queller Bürger mit Schaufel, Forke und Schubkarren dabei sind, erklärt Thorsten Arning, der zweite Vorsitzende des Vereins Queller Finnbahn.

Mit großer Freude registrierten die Mitglieder, dass inzwischen ein kleiner Fußgängerweg vom Parkplatz zur Finnbahn gepflastert wurde. Der Finnbahnverein hatte ihn schon vor längerer Zeit angeregt. Nun würde er begrüßen, wenn zusätzlich noch ein paar Fahrradständer aufgestellt werden.

Im Verlauf der Mitgliederversammlung wurde der Vorstand des Finnbahnvereins neu gewählt. Ihm gehören neben Arning weiterhin der Vorsitzende Bernd Rehmet undKassenführerin Elke Meyer an.

Im weiteren Verlauf der Zusammenkunft berieten die Mitglieder der Queller Gemeinschaft mit einigen Kommunalpolitikern aktuelle Fragen im Stadtteil. Dazu zählen die künftige Gestaltung des Regenrückhalte-Biotops im Ortskern, ein mögliches Baugebiet nördlich der Bahnlinie und die Zukunft des Gemeinschaftshauses. Der Dialog soll fortgesetzt werden.

Abschließend notierten sich die Mitglieder der Queller Gemeinschaft noch einige Termine. Das Gedenken am Volkstrauertag und die eigene Focus-Veranstaltung zum Thema „Gastronomie gestern und heutehaben inzwischen stattgefunden. Am 21. November, 15 Uhr, wird Volker Hausmann vom Heimat- und Geschichtsverein Quelle vor Ort über 100 Jahre Friedhof Quelle berichten. Die Queller Gemeinschaft trifft sich zu ihrer nächsten Vereinssitzung am 13. Dezember wieder im Evangelischen Gemeindehaus.

 

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